Tränen im Aquarium

Erschienen 1993, ISBN 3-462-02302-0

Tränen im Aquarium ist Harald Schmidts Erstling und stammt aus der Zeit, in der er noch als Kabarettist durch die Lande zog. Der heutige Startalker schreibt auf poetisch witzige Weise ein Werk, das beliebte Schundgenres dekonstruiert und persifliert, ebenso beliebte TV- Formate, aber pädagogisch verstandene Literatur und autobiographische Tagebuchromane.

Man trifft auf Woody Allen, Thomas Mann und Arthur Schopenhauer und lernt vieles über die Welt. Gewohnt bissig und ironisch philosophiert er Bücher, Film und Fernsehen, gepaart mit geistreichen Einfällen, frechen Sprüchen und dem viel geliebten schmidt’schen Humor. Das Buch zeigt Schmidts Sicht auf Themen wie Kurzsichtigkeit, Frankreich, junge Frauen und die USA und er teilt seine Beobachtungen mit dem Leser, dass diesem oft vor Lachen die Tränen in die Augen getrieben werden.

Wer den Humor Harald Schmidts mag, wird auch dieses Buch lieben. Intelligent, witzig und messerscharf zeigt er in seinen 19 Geschichten das Leben wie es 1993 war. Der mehrfache Bambigewinner und Inhaber des Deutschen Frensehpreis zeigt sich hier noch als junger Schriftsteller und man erkennt in seinen Geschichten ein kleines Stück der 90er wieder, die besonders charmant dargestellt werden.