Über Harald Schmidt

Harald Schmidt kennt man sowohl als Schauspieler als auch als Kabarettist. Daneben ist Harald Schmidt aber auch Kolumnist, Entertainer sowie Schriftsteller und Moderator.
Geboren wurde dieser am 18. August 1957 in Neu-Ulm als Sohn von streng katholischen Eltern. Aufgewachsen ist Harald Schmidt in Nürtingen. In seiner Kindheit und Jugend war er Mitglied bei den katholischen Pfadfindern. Später war er unter anderem Kirchenmusikern an der Kirchenmusikschule in Rottenburg sowie Organist in der katholischen Gemeinde St. Johannes in Nürtingen.
Am Hölderlin Gymnasium in Nürtingen erlangte Schmidt sein Abitur. Danach absolvierte er den Zivildienst in einem katholischen Pfarrbüro. Danach studierte Schmidt bis zum Jahr 1981 Schauspiel an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst in Stuttgart.

An der Städtischen Bühne in Augsburg hatte Schmidt sein erstes Engagement als der zweite Marmeluk in “Nathan der Weise” von Lessing, welches im Jahr 1984 endete. Danach wechselte Schmidt an das Düsseldorfer Kom(m)ödchen und blieb dort insgesamt 5 Jahre als Kabarettist. Während dieser Zeit startete auch sein erstes Soloprogramm, mit welchem er auch auf Tournee ging und im Jahr 1988 machte er zusätzlich seine ersten Erfahrungen beim Fernsehen. Begonnen hat er dabei seine Fernsehkarriere beim Sender Freies Berlin. Seine dortige Sendung “Maz ab!” wurde im Jahr 1989 dann auch im “Ersten” ausgestrahlt.

Im Jahr 1990 kamen weitere Sendungen hinzu. Hierzu gehörten die Sendung “Pssst…” oder auch die Sendung “Schmidteinander”. Auch diese Sendungen wurden vom Fernsehsender “Das Erste” ausgestrahlt.
Danach folgten auch einige Shows, wie zum Beispiel 1992 die Show Gala! oder in den Jahren 1992 bis 1995 die Show “Verstehen Sie Spaß”, welche er von Paola und Kurt Felix übernommen hatte.
Im Jahr 1995 wechselte Schmidt dann zum Sender SAT1. Dort war er als Moderator seiner eigenen Show die “Harald Schmidt Show” tätig bis er im Dezember 2003 bekanntgab, dass er eine kreative Pause einlegen wollte und zog sich vom Fernsehen zurück.

Im Frühjahr 2002 ging Schmidt dann zusätzlich zum Fernsehen auch zum Theater zurück und wurde Mitglied des Ensembles am Bochumer Schauspielhaus.
Erst im Jahr 2004 ging er wiederum mit einem zweistündigen Kabarettprogramm auf Tournee und kehrte im selben Jahr mti seiner eigenen neuen Late-Night-Show “Harald Schmidt” zur ARD zurück.
Seit dem Jahre 2008 ist Schmidt ebenso Mitglied im Ensemble des Staatstheaters Stuttgart.

Neben der Moderation seiner eigenen Sendungen konnte man Harald Schmidt aber ebenso als Moderator anderer Sendungen im Fernsehen sehen. So konnte man ihn als “Waldemar Hartmann” in der Sendung Olympia mit Waldi & Harry in der Zeit der Olympischen Winterspiele 2006 sehen oder auch als Gastmoderator des Magazines Report Mainz. Daneben moderierte er aber ebenso die Bambi Verleihung im Jahr 2006 zusammen mit Eva Padberg. Auch die Bambi Verleihungen in den nachfolgenden zwei Jahren wurden durch Harald Schmidt moderiert.
Im Juni 2007 wurde die letzte Harald Schmidt Show ausgestrahlt bevor dieser zusammen mit Oliver Pocher im Oktober des gleichen Jahres die Sendung “Schmidt & Pocher” aufnahm. Zwei Jahre später wurde diese Zusammenarbeit wieder beendet und im gleichen Jahr ging Harald Schmidt mit seiner eigenen Sendung “Harald Schmidt” bei der ARD wieder auf Sendung. Seine Zusammenarbeit mit der ARD endete 2011 und Harald Schmidt ging daraufhin wieder zu SAT 1 zurück und präsentierte dort zweimal wöchentlich seine Late-Night-Show welche allerdings im Frühjahr 2012 wegen der schlechten Einschaltquoten nicht mehr gezeigt wurde.

Seine Late-Night-Show wird allerdings ab Herbst 2012 vom Pay-TV-Sender Sky produziert und ausgestrahlt und dort ebenfalls zweimal wöchentlich den Zuschauern präsentiert.
Auch als Schauspieler hatte Harald Schmidt während seiner Laufbahn einige Auftritte. So war er zusammen mit Jürgen von der Lippe im Jahr 1995 in dem Kinofilm “Nicht mit Leo” zu sehen. Daneben konnte man ihn ebenso in dem Film “Late Show” oder auch in dem Kinofilm “7 Zwerge – Männer allein im Wald” sehen. Eine Nebenrolle hatte er in den Filmen “Vom Suchen und Finden der Liebe”, “Teufelsbraten” oder auch in dem Drama “Halt auf freier Strecke” und in der Komödie “Zettl”. Auch in den ZDF Reihen “SOKO Stuttgart” oder “Das Traumschiff” konnte man Harald Schmidt schon bewundern.
Während seines Werdeganges schrieb Harald Schmidt auch einige Bücher wie “Warum”, “Wohin?”, “Quadrupelfuge”, “Warum und wohin?” oder auch “Mulatten in gelben Sesseln. Die Tagebücher (1945-52)”.
Daneben sah man Schmidt auch als Werbeträger u.a. für T-Online, für Nescafe´ oder auch für Hexal.